Netzwerktreffen

Forschertag 2017

Magnetische Anziehungskraft begeisterte junge Forscher

Lampertheimer Forschertag zog in Hofheimer Nibelungenschule wortwörtlich in den Bann

 

Aufgeregtes Stimmengewirr hallte am Donnerstag durch die Turnhalle der Nibelungenschule in Hofheim, unterbrochen von lautem Lachen oder neugierigen Oh- und Ah-Rufen: Endlich war es wieder so weit, der einmal im Jahr stattfindende Forschertag des Netzwerkes der Forscherwerkstätten Lampertheim öffnete seine Türen. Dabei feierte der besondere Zusammenschluss der Lampertheimer Schulen und Kindertagesstätten ein kleines Jubiläum. Denn zum mittlerweile zehnten Mal waren alle jungen Forscher eingeladen, mit Spaß zu entdecken, forsch und bauen.

Die gastgebende Schulleiterin Daniela Vogel eröffnete gemeinsam mit Bürgermeister Gottfried Störmer den Forschertag. „Es ist großartig, dass der Forschertag vom Kindergarten bis zur weiterführenden Schule durchgeführt wird und die Schüler sich so immer wieder und kontinuierlich weiteren und vor allem altersgerechten Aufgaben stellen. Die Ergebnisse dessen, was im ganzen Jahr in den Forschergruppen geschieht, sehen wir am Forschertag. Ein großes Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieses besonderen Netzwerkes beitragen,” so das Stadtoberhaupt.

 

Und dann ging es endlich los: An zahlreichen Aktionstischen konnten Kinder, Eltern und Großeltern auf eine Forschungsreise der besonderen Art gehen. Für alle Altersklassen waren passende Experimente dabei, so dass nach Herzenslust geforscht und beobachtet werden konnte. An jedem Stand warteten Experimente, Bilder und Stellwände, außerdem standen die Kinder mit Erzieherinnen und Lehrern parat, um den Teilnehmern das Vorgehen zu erklären. Das Thema Magnetismus stellte einen Schwerpunkt dar. So war zum Beispiel die Kita Rosenstock ganz magnetisiert. Die Forscher der Kita am Graben retteten mithilfe eines Magneten eine Büroklammer aus einem Becher Wasser – keine einfache Aufgabe, wie die zahlreichen Nachwuchsforscher feststellten. Die Kinder der Seehofschule hatten es sich hingegen zur Aufgabe gemacht, Magnete selbst herzustellen, während bei der Kita Europaring ein Auto wie von Zauberhand fuhr.

Apropos Zauberei: Etwas ganz besonderes gab es am Stand der kleinen Forscher der Kita Schubertstraße zu bestaunen. Im „Zirkus Magnetikus” gab es magische Magnete zu bestaunen. Mit Zauberstab und Zauberhüten zauberten die Kinder mithilfe eines Magneten unter anderem ein Kaninchen aus einem Hut. Und auch bei der Kita Saarstraße, der Goetheschule und der Pestalozzischule standen die Magnete im Blickpunkt des Interesses, ebenso wie bei der Schillerschule, wo geklärt wurde, wie Magnete aufeinander reagieren.

Versuche zum Bauen und Konstruieren mit Naturbausteinen gab es bei der Kita Rosengarten. In die Welt der Knete und wie diese selbst hergestellt wird entführte hingegen die Kita Neuschloss – und bei der Alfred-Delp-Schule wartete eine ganze Reihe spannender Experimente zum Mitmachen. Ebenso wie beim LGL, wo zudem die Sonne und die Astronomie an sich erforscht werden konnten – zudem gab es Informationen rund um das Projekt SOFIA. Natürlich durfte auch hier das Thema Magnete nicht fehlen, in diesem Fall der Elektromagnetismus. Die Biedensandschule lud zum Mikroskopieren seltener Tiere ein, an Angebot, dem auch Bürgermeister Gottfried Störmer nicht widerstehen konnte.

Auch auf dem Schulhof wurde experimentiert, ob mit Milch und Farbe bei der Kita Pater Alfred Delp, dem Beweis das schwarz nicht gleich schwarz ist, durchgeführt von der gastgebenden Nibelungenschule oder der „Nicht Newtonschen Flüssigkeit” der Kita St. Michael. Und im Forschercafé konnten sich Besucher und Forscher stärken und sich auf die weiteren Experimente freuen.

Die Kinder sollen zum Forschen und naturwissenschaftlichen Arbeiten angeregt werden, mMit den Experimenten soll das Interesse und die Neugier geweckt werden – dies sind die Ziele des Forschernetzwerkes. Und dies gelang an diesem Tag einmal mehr auf besondere Art und Weise, wie die zahlreichen strahlenden und neugierigen Gesichter bewiesen.  Benjamin Kloos (TiP-Verlag vom 01.06.2017)

Quelle: http://tip-verlag.de/magnetische-anziehungskraft-begeisterte-junge-forscher/

Bildergalerie zum Forschertag: http://tip-verlag.de/10-forschertag-der-lampertheimer-forscherwerkstaetten-in-der-nibelungenschule-hofheim-am-1-juni/

Aktionstag Naturwissenschaften 2017

Kleine Forscher gehen auf Entdeckungsreise

Laura stellt im Chemiesaal eine Bodylotion her, Timo befestigt an seinem gebastelten Seepferdchen einen Magneten, um es beim Angelspiel einzusetzen, und Benjamin inspiziert das Innenleben des Rettungswagens der DRK-Ortsvereinigung Lampertheim. Reges Treiben herrscht im Lessing-Gymnasium Lampertheim (LGL) und der Alfred-Delp-Schule (ADS). Mit Eifer experimentieren Kinder an den aufgebauten Stationen, hören sich mit ihren Eltern Vorträge an oder schauen sich Vorführungen an.

Einblick in Zukunftstechnologien

Der Kreiselternbeirat Bergstraße hat zum Aktionstag Naturwissenschaften eingeladen. Nun zeigen Schüler und Lehrer verschiedener Bildungseinrichtungen aus dem Kreis, dass die Naturwissenschaften richtig spannend sein können.

Unter den Lampertheimer Teilnehmern sind auch die Elisabeth-Selbert-Schule und das Litauische Gymnasium. Die Schirmherrschaft hat Landrat Christian Engelhardt übernommen.

Der Viernheimer Jürgen Holz ist mit seinem Sohn Janis ins LGL gekommen. Der Elfjährige will sich auf Entdeckungsreise durch Naturwissenschaft und Technik begeben. Marcel Mlynek und Simon Truong aus der Klasse 8d drücken den beiden Flyer, Belegungsplan und Laufzettel für die Tombola in die Hand und zeigen ihnen den Weg.

Gleich im Foyer haben Dr. Eva Dreizler und Dr. Thomas Schneidermeier aus dem Zentrum für Chemie ein Erfinderlabor aufgebaut. Das Ziel: Zukunftstechnologien für Schüler greifbar zu machen. Während des Aktionstages gilt es, einfache und zugleich spannende Experimente zu meistern – noch dazu mit geringem Wasserverbrauch.

Das Forschernetzwerk Lampertheim beschäftigt sich mit dem Thema Magnetismus. Gleich mehrere Räume haben die jungen Wissenschaftler belegt, schließlich umfasst das Netz Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführende Schulen. An jeder Station herrscht dort Gewusel. Altersentsprechend müssen die kleinen Forscher Aktionen rund um magnetische Felder bewältigen.

Die Kraft der Magneten

„Aus unserem Forschernetzwerk sind heute 85 Personen zur Stelle“, erklärt Koordinatorin Dr. Sabine Nieter. Das physikalische Phänomen des Magnetismus führen beispielsweise die Grundschüler der Seehofschule Hüttenfeld mit Lehrerin Christine Lutz vor. Im Nachbarzimmer – bei den Kindertagesstätten – probieren Mädchen und Jungen die Kraftwirkung von Magneten aus.

Eine Station weiter hilft die junge LGL-Chemikerin Jelena Haßler der zehnjährigen Laura eine Bodylotion mit angenehmem Kokosduft herzustellen.

Auf dem Außengelände demonstriert derweil die Jugendfeuerwehr Lampertheim klassische Löschangriffe auf brennende Gegenstände. Mit viel Eifer betätigen sich auch die Besucherkinder Milla und Kassandra. Sie nehmen den Schlauch in die Hand und die jungen Kameraden Johannes und Ben geben das Kommando: „Wasser marsch!“.

© Südhessen Morgen, Montag, 20.02.2017

Quelle: https://www.morgenweb.de/suedhessen-morgen_artikel,-lampertheim-kleine-forscher-gehen-auf-entdeckungsreise-_arid,1000430.html

Forschertag 2016

Fliegende Streichholzraketen und tauchende Gummibärchen

Forschertag des Netzwerkes der Forscherwerkstätten zog in Pestalozzischule in den Bann

 

Der spannende Forschertag fand am Donnerstag in der Pestalozzischule statt. Dort wurde die Neugier am praktischen Erleben mit zahlreichen Experimenten geweckt – wie etwa rund ums Auge, präsentiert von Jan und Sven. Foto: Benjamin Kloos

 

Aufgeregtes Stimmengewirr hallte am Donnerstag durch die Pestalozzischule, unterbrochen von lautem Lachen oder neugierigen Oh- und Ah-Rufen: Endlich war es wieder so weit, der einmal im Jahr stattfindende Forschertag des Netzwerkes der Forscherwerkstätten Lampertheim öffnete seine Türen.

Nach dem Lied der Pestalozzischule, vorgetragen durch den Schulchor, eröffnete die gastgebende Schulleiterin Michaela Ohse den Forschertag. „Viele Schüler und Kitakinder sind heute hier, um ein tolles Programm rund um das Forschen, Experimentieren und Entdecken zu bieten”. Der Erste Stadtrat Jens Klingler lobte die Zusammenarbeit aller Beteiligten. Mit im Boot des Forschernetzwerks sind neben den Lampertheimer Grundschulen auch alle Kindertagesstätten sowie die weiterführenden Schulen in der Spargelstadt. „Alle Institutionen arbeiten Hand in Hand, auch wenn sie nicht in unmittelbarem Zusammenhang miteinander stehen. Ein großes Danke und Applaus an alle, die zum Gelingen dieses besonderen Netzwerkes beitragen,” so der Erste Stadtrat, der zum Spielen und Toben das Spielmobil Flitze Feuerstein mitgebracht hatte.

Valentina und Forscherkind Anna von der kommunalen Kita Hofheim erforschten, wie viele Wassertropfen auf eine Münze passen. Foto: Benjamin Kloos

 

 

Und dann ging es endlich los: An zahlreichen Aktionstischen konnten Kinder, Eltern und Großeltern auf eine Forschungsreise der besonderen Art gehen. Für alle Altersklassen waren passende Experimente dabei, so dass nach Herzenslust geforscht und beobachtet werden konnte. An jedem Stand warteten Experimente, Bilder und Stellwände, außerdem standen die Kinder mit Erzieherinnen und Lehrern parat, um den Teilnehmern das Vorgehen zu erklären. So gingen nicht nur Streichholzraketen in die Luft und Gummibärchen auf Tauchstation, sondern es wurde auch mit Spiegeln experimentiert sowie Farben zum Verlaufen und Papierblumen zum Blühen gebracht. Kreativität war beim Bau von Becherlupen ebenso gefragt wie bei den „Fliegenden Fischen”. Spannend war auch die Frage, wie viele Wassertropfen auf eine Münze passen – mit erstaunlichen Ergebnissen. Weitere Schwerpunkte waren das Bewegen von Gegenständen mit Hilfe von Magneten und durch Reibung – und so schwebten Luftballons ohne Berührung durch den Raum und Dosen rollten wie von Zauberhand über Tische.

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Im Forschercafé, ausgerichtet vom Kollegium der Pestalozzischule, konnten sich Besucher und Forscher stärken und sich auf die weiteren Experimente freuen. „Die Kinder sollen zum Forschen und naturwissenschaftlichen Arbeiten angeregt werden. Mit den Experimenten möchten wir das Interesse und die Neugier wecken”, erläuterte Christian Plenert, Lehrer an der Pestalozzischule, die Ziele des Forschernetzwerkes. Und dies gelang an diesem Tag einmal mehr auf besondere Art und Weise, wie die zahlreichen strahlenden und neugierigen Gesichter bewiesen. Benjamin Kloos

Welche Kerze geht zuerst aus? Spannende Experimente wie dieses warteten auf die kleinen Forscher. Foto: Benjamin Kloos

 

 

Quelle: http://tip-verlag.de/fliegende-streichholzraketen-und-tauchende-gummibaerchen/

(02. Juni 1016)

Hier geht es weiter zur Fotogalerie:
http://tip-verlag.de/forschertag-des-netzwerkes-der-forscherwerkstaetten-lampertheim-in-der-pestalozzischule-am-2-juni/

Forschertag 2015

LAMPERTHEIM – Ein enormes Gewusel von kleinen und größeren Kindern, eine ausgelassene Stimmung und einen großen Bewegungsdrang auf Seiten des Nachwuchses gab es am gestrigen Mittwoch auf dem Gelände der Goetheschule festzustellen. Der diesjährige, unter dem Thema „Baustelle“ über die Bühne gehende Forschertag, hatte seine Wirkung auf groß und klein vollends entfaltet.

Das Ereignis, für dessen Durchführung jedes Jahr eine andere Schule in der Spargelstadt zuständig ist, stellt ein Musterbeispiel für eine harmonische Zusammenarbeit verschiedener Einrichtungen dar.

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Die Idee, sich mit der Thematik des Bauens zu befassen, war angesichts der im Moment auf dem Schulhof gegebenen Lage durchaus naheliegend gewesen: ein schwerlich zu übersehendes Baugelände ist auf diesem nämlich derzeit angesiedelt. Andrea Heintze, Lehrerin an der Goetheschule, freut sich über die gelungene Veranstaltung, erklärt: „Es ist ein Traum, zu sehen, wie alles klappt. Großartig, auf welche Begeisterung das Ganze bei den Kindern stößt, mit welcher Neugier sie dabei mitmachen.“

Die in der Jakobstraße ansässige Goetheschule fungiert als Ausrichter des „Forschertages“. Doch eigentlich handelt es sich um eine gemeinschaftliche Veranstaltung, an der der Großteil der Lampertheimer Schulen involviert ist. Bildungseinrichtungen wie etwa das Lessing-Gymnasium oder die Hofheimer Nibelungenschule sowie viele andere sind bei dem Anlass ebenfalls mit von der Partie, folglich intensiv gestaltet sich daher die Zusammenarbeit auf der Ebene der Schüler. Ältere Schüler, beispielsweise aus den Reihen des Gymnasiums, betreuen die jüngeren, bringen ihnen durch verschiedene Experimente das entsprechende Thema näher. Lehrerin Andrea Heintze erläutert: „Heranwachsende unterschiedlichen Alters beschäftigen sich gemeinsam mit Dingen, die mit dieser Thematik in Verbindung stehen. Dazu gehören etwa der Flaschenzug, der Kran oder die Hebelwirkung.“ Weitere Teilaspekte bestehen etwa im Aufbau kleiner Roboter, die mit Unterstützung von Laptops programmiert werden und in der Errichtung von Sandburgen mit Therapiesand.

Als Organisatorin dieser Veranstaltung fungierte dabei Ulrike Schulz, die das zugrundeliegende Forschernetzwerk vor einigen Jahren mit auf die Beine gestellt hatte. Für die Kinder ergibt sich übrigens nicht nur die Möglichkeit, Einblicke in punkto Forschung zu gewinnen. Andere, für die Heranwachsenden interessante Faktoren, sind von einer hohen Relevanz. Heintze: „Der Forschertag trägt dazu bei Berührungsängste, wie sie etwa die jüngeren Schüler gegenüber weiterführenden Einrichtungen haben können, abzubauen.“

Interessant ist indes nicht nur das Ereignis, sondern auch dessen Einzigartigkeit. Heintze äußert in diesem Zusammenhang: „Wir sind die einzige Stadt Hessens, in welcher die Schulen so einen Forschertag absolvieren.“

Von Andreas Ohler

© Lampertheimer Zeitung vom 21.05.2015

http://www.lampertheimer-zeitung.de/lokales/lampertheim/beispielhafte-zusammenarbeit_15433428.htm

 

Forschertag 2014

Am 13. Mai 2014 ab 14 Uhr lud das Forschernetzwerk Technik, Teams, Talente (TTT) bereits zum siebten Mal zum ausgiebigen experimentieren ein. Im Wechsel richten die drei Lampertheimer Grundschulen den Forschertag aus, zum zweiten Mal waren die eingeladenen Jungforscher mit ihren Eltern sowie der Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister, Landrat Matthias Wilkes und Bürgermeister Gottfried Störmer bei der Schillerschule zu Gast.

Pressespiegel:

https://tip-verlag.de/im-landkreis-ist-das-forscherfieber-ausgebrochen/

Forschertag 2013

150 Mädchen und Jungen aus Kindertagesstätten und Schulen experimentieren

Junge Forscher auf Zack

 

Früher sahen Schüler meist erst dann, wenn der Chemieunterricht begann, ein Labor von innen. Heute sind dank des Projektes Technik, Teams, Talente (TTT) schon Kindergartenkinder mit Messen, Mischen und Mikroskopieren zugange. Zum sechsten Mal trafen sich die Lampertheimer Schulen und Kindertagesstätten sowie zwei weitere Kitas aus Biblis und Nordheim zum Forschertag.

Ausrichter war diesmal die Nibelungenschule in Hofheim. Deren Rektor Bertram Schmitt freute sich über ein proppenvolles Haus. Tatsächlich ging es in der Aula, der Sporthalle und einigen kleineren Räumen wie in einem Bienenstock zu. Insgesamt 150 Kinder, erklärte Sabine Nieter, die das Netzwerk der Forscherwerkstätten koordiniert, hatten sich angemeldet. Dazu kamen noch viele große und kleine Besucher, zumeist Eltern, Großeltern, Geschwisterkinder, Klassenkameraden, Lehrer und Erzieherinnen. Auch Bürgermeister Erich Maier schaute vorbei.

Naturwissenschaft macht Spaß

An einem solchen Tag könne man gut nachvollziehen, wie viel Spaß Experimentieren mache, erklärte Schmitt in seiner Begrüßung. Er stellte in Aussicht, dass sich die Mitglieder im Netzwerk künftig noch mehr als bisher untereinander austauschen wollen. Schmitts besonderer Dank galt Dr. Jürgen Haist vom Lessing-Gymnasium, den er als Hauptimpulsgeber des Projekts bezeichnete. Durch die Einrichtung von Forscherwerkstätten beziehungsweise -ecken in den vergangenen Jahren werden nun schon die Jüngsten spielerisch und mit großem Erfolg an die Naturwissenschaften herangeführt.

Kaum dass die Klasse 4c zum Abschluss der Eröffnung das Lied „Die Wissenschaft hat festgestellt, dass Marmelade Fett enthält“ beendet hatte, waren die einzelnen Stände schon umlagert. Jede Teilnehmergruppe hatte sich ein anderes Thema aus den Bereichen Chemie, Physik, Biologie oder Technik überlegt. Da gab es Versuche zu Strom und Wasser, Spiele mit Magneten, ein Keksdosenrennen, eine Leonardo-Brücke, einen Vulkanausbruch, die Herstellung einer Geheimschrift, das Einmaleins der Zauberei, Luftballonboote und vieles mehr zu sehen.

Doch das Beste daran war, dass die Zuschauer die Versuche nicht nur betrachten, sondern fast alles selbst ausprobieren konnten, ähnlich wie man es inzwischen aus vielen Museen kennt und so wie es der Spruch des Konfuzius verkündete: „Sage es mir und ich werde es vergessen, zeige es mir und ich werde mich vielleicht daran erinnern, lass es mich selbst tun und ich werde es verstehen!“

In diesem Sinne wurde mit großem Eifer geknetet, gebastelt, gespielt, geraten sowie gerührt und geschüttelt. Mit dabei war auch das Spielmobil der Lampertheimer Stadtjugendpflege. Hier konnten die Kinder im Freien mit den Spielgeräten herumtoben oder knobeln, von welchen Erfindern eigentlich die Relativitätstheorie, das Auto oder auch das soziale Netzwerk Facebook stammen.

Und da sich auch Forscher ab und zu stärken müssen, hatte der Schulverein des Gastgebers in einer Cafeteria ein Büfett mit Kuchen und Brezeln sowie einen Getränkestand aufgebaut.